CDU-Regionsverband
Sie sind hier: Meine Themen und Positionen

Kapazitätsengpässe,vorprogrammiertes Verkehrschaos und explodierende Kosten (+34%).

Problem: Engpass in der City. Der oberirdische Ausbau der Stadtbahnlinie 10/17 (D-Linie).

Jetzt den „Stecker ziehen“ bei oberirdischer Streckenführung der Linie 10/17!

Am 24.04.2012 hatte der CDU Kreisverband Hannover-Stadt über die D-Linie (Linie 10/17) in Hannover beraten. Die damals vorgebrachten Argumente haben mich bei diesem Thema, das ich bis dahin recht leidenschaftslos sah überzeugt. Seitdem bin ich ein überzeugter Befürworter des D-Tunnels. Hannover braucht eine moderne Verkehrspolitik und kein „Stop and Go“ in der Kurt-Schumacher-Straße und darüber hinaus. Wir sind damals offen gewesen für jede Variante. Eine von mir entwickelte Online-Umfrage zeigte, dass Hannover die Beibehaltung der Hochflurtechnik der Stadtbahnen wünscht. Ganz klar ist das Votum für einen D-Tunnel. Die jetzt rot-grün durchgesetzte oberirdische Lösung für die D-Linie ist eine Katastrophe für Hannovers City mit einem vorprogrammierten Verkehrs-Chaos. Der zunächst vielleicht dreimal so teure D-Tunnel ist die technisch bessere Lösung - und auch langfristig wirtschaftlicher. Die oberirdische Lösung der D-Linie wird schon mit ihren Kapazitätsengpässen nicht funktionieren. Daraus ergeben sich zwangsläufig Konsequenzen.
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Nicht nur an der Ernst August Galerie wird es mit der oberirdischen Streckenführung zu Engpässen kommen.
Die Kosten für die oberirdische Streckenführung der D-Linie sind mittlerweile um 34% auf 66,3 Mio. Euro gestiegen. Weitere Kostensteigerungen sind absehbar, wenn es an der Ernst-August Galerie am Hauptbahnhof um die Ecke duch den sogenannten Posttunnel geht. Trotz aller bereits erfolgter Geldverschwendung kann es mit der oberirdischen Lösung so nicht weiter gehen, weil es nicht funktionieren wird. Dieser Unsinn, der in der Kapazität (nur zwei Wagen pro Zug aus Platzgründen) nicht zur Linie 10 mit der neuen Wasserstadt Limmer passen kann und nur den Verkehr in Hannovers City blockiert, muss gestoppt und zurückgebaut werden. Bis zum Rückbau kann man ihn rot-grün anmalen und als Mahnmal deklarieren. Es muss eine Kehrtwende zum D-Tunnel erfolgen. Wenn die SPD im Wahlprogramm 30 Mio. Euro jährlich für eine kostenlose Schülerbeförderung in der Region verspricht, scheint ja genügend Geld für den ÖPNV da zu sein? 5 Jahren Schülerbeförderung entspräche in den Kosten einmal D-Tunnel-Neubau. Wenn die kostenlose Schülerbeförderung geht, muss auch der D-Tunnel finanzierbar sein. Wenn der D-Tunnel wirklich nicht finanzierbar wäre, müsste auch der kostenlose ÖPNV für Schülerinnen und Schüler oder für Alle unfinanzierbar bleiben und ist dann ein leeres Wahlversprechen. Egal wie man es dreht und wendet, die Argumente von SPD und Grünen bleiben in sich widersprüchlich und sind damit insgesamt unglaubwürdig.

Übrigens: Dem pauschalen Vorwurf unserer Mitbewerber an die CDU, wir würden einen „Autofahrer-Lobbyismus“ betreiben, kann ich für mich entschieden widerlegen. Ich fahre täglich die meisten Strecken in Hannover mit dem Fahrrad - auch im Winter, wenn es schneit und glatt ist (Spikes-Reifen).
Mein Standpunkt: Bei der teuren oberirdischen Streckenführung schnellstens „den Stecker ziehen“, weil das nicht funktionieren kann. Danach ein Schwenk zum D-Tunnel.

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Eine Katastrophe mit Lücken in der wohnortnahen medizinischen Versorgung!

Problem: Kalte Privatisierung am Regionsklinikum.

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Katastrophal sind die Zustände am Regionsklinikum. Meine Kinder sind in der damals prämierten Geburtsstation am Nordstadtklinikum geboren („stillfreundliches Krankenhaus“). Diese ist seit Mai 2015 geschlossen. Seitdem fehlt in Hannover Platz für 1.000 Geburten jährlich. Gelegentlich müssen Mütter am Geburtstermin darauf warten, dass eine „Hebamme Zeit“ hat. In unserer Bekanntschaft wurde schon berichtet, dass diesem Engpass - zumindest in Einzelfällen - mit Wehen-hemmenden Mitteln begegnet wird. Das ist medizinisch fragwürdig. - Auch die Geschäftsführerin des Regionsklinikums, Barbara Schulte, erklärte kürzlich im Juni 2016 auf einem Kongress öffentlich, dass es bisher nicht gelungen wäre, die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass die Konzentration auf weniger Standorte medizinisch sinnvoll sei. Dabei kommte heraus, dass die Geburtsstation am Nordstadt-Krankenhaus nicht etwa wegen zu geringer Auslastung geschlossen wurde. Ziel war die Stärkung der Neurologie im Nordstadtkrankenhaus in Hannover - aus meiner Sicht knallhart und skrupellos zu Lasten der weiterhin benötigten Geburtsstation. Auch beim Bau des neuen Bettenhauses im Nordstadtklinikum stiegen die Kosten - wenig professionell - von geplanten 39 Mio. Euro auf mindestens 70 Mio. Euro an (+82%). Mit der Differenzssumme hätte man Einiges für den Erhalt der Geburtsstation in der Nordstadt erreichen können.

Kalte Privatisierung am Regionsklinikum widerspricht jahrelangen, zentralen SPD-Wahlversprechen!

Die SPD hatte sich 2011 im Kommunalwahlkampf und 2014 im Regionspräsidentenwahlkampf gegen „die Privatisierung“ von Regionsunternehmen gestellt („Keine Privatisierung. Wir behalten unsere Krankenhäuser. Wir behalten unsere Busse und Bahnen. Wir behalten unsere Müllabfuhr“). Keine Partei sonst forderte 2011 und bis heute die Privatisierung von Regionsbetrieben, d. h. des Regionsklinikums, der Abfallentsorgung aha oder des Erlebniszoos in Hannover. Stattdessen betreibt aber die SPD am Regionsklinikum selbst eine „kalte Privatisierung “, indem sie Krankenhäuser schließt und damit solche Lücken aufreißt, dass diese nur noch von privaten Anbietern geschlossen werden können. Damit ist die SPD in der Region Hannover nachweisbar „die Privatisierungspartei“ schlechthin, obwohl sie sich seit 2011 bis Heute ganz anders darstellt.

Mein Standpunkt: Weitere Kliniken dürfen nicht geschlossen und kalt privatisiert werden. Entstandene Versorgungs­lücken sind zu beheben. Schluss mit der kalten Privatisierung am Regionsklinikum!

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Die Notfallversorgung am Regionsklinikum ist eine Katastrophe!

Forderung: Kurze Wege im Rettungswesen!

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Zwar zeigt sich die Regionsverwaltung immer wieder verschlossen, wenn es um Informationen zur Notfallversorgung in den Krankenhäuser der Region geht. Es kann aber nicht übersehen werden, dass Aufnahmestationen am Klinikum häufig geschlossen sind. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungswesen der Region beklagen sich durchgängig darüber, dass sie Patienten, die direkt neben einem Regionskrankenhaus einen Herzinfarkt erleiden, nicht im nächstgelegenen Krankenhaus einliefern können. Grund sind geschlossene Aufnahmestationen. Es folgt eine Odyssee mit Blaulicht quer durch die gesamte Region, bei der wertvolle Zeit lebensgefährdend verloren geht. Im April 2015 wurde berichtet, dass ein 81-jähriger Patient aus Platzmangel am Clementinenhaus und am Regionsklinikum sogar von Hannover bis nach Alfeld verlegt wurde.

Mein Standpunkt: Der Zustand, dass sich Notaufnahmestationen, auch an den größeren Kranken­häusern im Regionsklinikum, wiederholt über längere Zeiträume abmelden, muss beseitigt werden.

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Nach der Schließung und Verlagerung von Berufsschulen!

Problem an berufsbildenden Schulen: Weite Wege/ lange Schultage!

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Mit Wirkung vom 31.07.2016 wurde die BBS 6 in Hannover aufgehoben, 0bwohl es einen sehr großen Protest der Betroffenen und vieler Bürgerinnen und Bürger dagegen gab.

Die KFZ-Ausbildung wurde von Hannover nach Burgdorf verlagert. Wer aus Neustadt oder Wunstorf kommt, hat jetzt deutlich längere Fahrzeiten zur BBS Burgdorf, was das nebenstehende Bild an Hand der Fahrpläne schon 2014 aufzeigte. Das sind pro Schultag durchaus zwei weitere Stunden.

Die Fahrt mit der S-Bahn und Bussen von Neustadt nach Burgdorf betrug 2014 1 Stunde 38 Minuten. Von Springe nach Burgdorf sind es 1 Stunde 15 Minuten.

Wer 2016 etwa abgestimmte Fahrpläne zur BBS in Burgdorf erwartet, wird enttäuscht.

Nach dem aktuellen Fahrplan (Stand August 2016) sind es immer noch 1 Stunde 17 Minuten von Neustadt (Bahnhof) zur BBS Burgdorf und von Springe (Bahnhof) ergeben sich sogar 1 Stunde 28 Minuten. Das sind Fahrzeiten, die deutlich das überschreiten, was im Vergleich für allgemeinbildende Schulen noch zulässig ist (70 Minuten). Den betroffenen Schülerinnen und Schülern wertvolle Zeit. Sie werden als Berufsschüler gegenüber Gymansiasten oder IGS-Schülern mit längeren Fahrtzeiten benachteiligt.
Mein Standpunkt: Hier wurden rot-grüne Fakten geschaffen. Nur langfristig lässt sich das beheben.

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Problem: Die Abfallentsorgung in der Region ist zu teuer.

Forderung: Günstigere und umweltfreundlichere Abfallentsorgung!

Sie kennen das? Heute ruft das Möbelhaus an: „Morgen liefern wir das neue Sofa.“ Meine frage: „Wohin mit dem alten Sofa?“

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Seit mehr als 5 Jahren unverändert zu teuer: Kosten für Express-Sperrmüllabfuhr - zu teuer im bundesweiten Vergleich..
Der Abfallentsorger aha bietet eine Express-Sperrmüllabfuhr an: „Heute bestellt und Morgen abgeholt!“

Schon vor Jahren traf mich bei so einer Gelgenheit der Schock, als ich ein altes Sofa mit der Express-Sperrmüllabfuhr am Folgetag entsorgen lassen wollte. Das war mit 96 Euro extrem teuer und ich nahm Abstand von einem Express-Auftrag. Mir leuchtete auch nicht ein, warum mehr Kosten durch den Express-Vorgang entstehen. Man könnte täglich ein Expressfahrzeug einplanen.

Über Bekannte hatte ich dann von einem Trick erfahren. Sofern man nicht erwischt wird, könne man das alte Sofa einfach vor die Tür stellen und aha anrufen mit der Info: „Irgendeiner hat einfach ein Sofa vor unser Haus gestellt.“ Das wird dann meist schnell - und Dank unbekanntem Verursacher kostenfrei - gelöst. Nur bei dem geringen Geschick beim Schummeln hätte ich bestimmt übersehen, dass da noch ein Zettel mit meinem Namen von der ursprünglichen Anlieferung vor Jahrzehnten unter dem Sofa klebte. Also habe ich das Sofa 14 Tage zwischengelagert, bis dann aha nach Wochen endlich bereit war, es kostenfrei abzuholen.

Mittlerweile diskutieren SPD und Grüne, für jede Sperrmüllabfuhr zusätzliche Gebühren einzunehmen.

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Insgesamt ist die Abfallentsorgung in der Region nach den zurückliegenden Gebührenerhöhungen und mit der neuen Gebührenstruktur für Viele drastisch teurer geworden. Dabei wäre es doch besser, die Grundgebühren deutlich zu senken. Mann kann bei jeder Leerung einer Tonne die Müllmenge messen und einzeln beim Kunden abrechnen. Das wäre auch gut für die Umwelt, weil es die Müllvermeidung unterstützt.

Es gibt schon viele Kommunen, die bei jeder Leerung einer Tonne die individuelle Müllmenge messsen und abrechnen. Das geht über das Gewicht oder über das in der Tonne genutzte Volumen. Das finde ich gut und gerecht und so muss es auch in der Abfallentsorgung in der Region Hannover weiter verfolgt werden.
Mein Standpunkt: Die Abfallentsorgung muss günstiger werden. Technisch waghalsige und finanziell nicht tragfähige Experimente, wie die Kalte Rotte, sind zu unterlassen. Mit jeder Leerung der Tonne ist die tatsächlich erzeugte Müllmenge der Haushalte zu messen (Gibt es schon in diversen Kommunen). So weit es geht, muss eine deutlich niederigere Grundgebühr kommen. Neben einer drastisch niedrigeren Grundgebühr sollen die tatsächlich erzeugten Müllmenge bei der Leerung gemessen und überwiegend abgerechnet werden.

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Chaostage am Erlebniszoo Hannover seit 2011.

Problem: Sinkende Besucherzahlen im Zoo.

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Hannover hat einen der weltweit schönsten Zoos. Hier hat Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) 2011 mit fragwürdigen Methoden und rechtlich nicht durchsetzbar 2011 den kreativsten Kopf des Zoos, den damaligen Zoodirektor Klaus-Michael Machens mit einer fristlosen Kündigung aus dem Amt gemobbt. seitdem sind Besucherzahlen und der Gewinn im Sturzflug.

Die Entwicklung am Zoo ärgert mich ganz persönlich, weil meine Kinder über Jahre mit unserer Jahreskarte häufig im Zoo waren und dort sozusagen „aufgewachsen sind.“.

Mein Standpunkt: Der Erlebniszoo in Hannover braucht im Management wieder kreative Köpfe, eine betriebsinterne entspanntere Atmosphäre und keine Erbsenzählerei mit der über das Abzählen von Regentagen der seit 2011 dramatische Besucherschwund entschuldigt wird. Die Qualität am Zoo muss wieder steigen.


link... Es begann mit einem Rekorjahr im Zoo... - Hier geht es zurück

Besucherschwund um mehr als 8% führte 2015 zu einem erwarteten Defizit zwischen 1,3 Mio. und 3 Mio. Euro. Auch 2016 geht es mit Minus 6% weiter.

Kommunalwahlen 2016: Chance für Trendwende im Zoo gegen Besucherschwund.

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Seit 2012 geht es nach der intriganten Kündigung des damaligen Zoochefs Machens am Zoo mit den Besucherzahlen bergab. Verantwortlich ist Regionspräsident Hauke Jagau (SPD).
Nach Angaben der Han­nover­schen Allge­mei­nen Zeitung vom 13.07.2016 liegt der aktu­elle Besucher­schwund zum Vor­jahr bei 6% (1. Halb­jahr 2016). Im Ok­tober 2015 sprach die HAZ von einem Defizit für 2015 zwischen 1,3 Mio. und 3 Mio. Euro, bei einem Rück­gang von 2014 auf 2015 über 8%. Wo liegen die Ur­sachen? Sicher liegt es nicht an dem wieder­holt angebrach­ten Argu­ment von vielen Regen­tagen. Han­nover hat doch einen heraus­ragen­den und tollen Erlebnis­zoo.
Seit 2011 man­gelt es an der nötigen Kreati­vität. Das hat poli­tische Gründe.

Die Stärken des Erlebnis-Zoos

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Obligatorische Sambesi-Fahrt beim Zoobesuch. Wenn es dort nichts Neues gibt, wird es irgendwann langweilig.
Die Stärken des Zoos, der sich seit den 1990er Jahren von einer tristen Tierverwahranstalt bis 2011 zu einer exzellenten Erlebniswelt gewandelt hat, sind weitläufige Sichtachsen und scheinbar nahtlos ineinander übergehende Gehege auf einer Fläche von nur 22 ha. Wer kennt nicht Kinder die an der Glasscheibe vor dem Löwengehege stehen und ihren Eltern zurufen: „Guck mal Mama, da! Ein Löwe!“ und weit hinten sieht man in derselben Landschaft die Giraffen. An manchen Regentagen - die Kinder gut eingepackt - steht für die kleinen Dauerkarteninhaber einfach auch nur das Springen von Pfütze zu Pfütze im Vordergrund, was in einer Großstadt im Zoo gefahrloser ist als am Straßenrand und die Nerven der Eltern schont. Selbst in der Brodelburg verlieren Eltern nach dem ersten Besuch die Angst, dass ihr Kind aus dem Gewirr nicht mehr herauskommt. So können sie beruhigt ihren Kaffee in Meyers Hof trinken, im Internet surfen oder sich einfach nur unterhalten. Oft sind es auch (von den Kindern „vorgegebene“) Besuchspfade, wie die „Sambesi-Bootsfahrt“, „Yukon Bay“ der Burger im Restaurant in „Yukon Bay“ und der Besuch im „Dschungelpalast“.

Es ist eine beschauliche kleine Welt für wichtigsten Kunden des Zoos, die eine richtige Mischung aus einerseits Gewohntem und gleichzeitig neuen, spannenden Abenteuern wünschen. Und bei dem Thema Abenteuer wure immer Viel mit etwas Kreativität des Zoos und seiner Mitarbeiter erreicht.

2011 wurde beim Thema Kreativität skandalös der „Stecker gezogen“.

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2005 gewann der Erlebnis-Zoo den Deutschen Tourismuspreis. Es entwickelte sich Alles prächtig, vor allem weil der damalige Zoochef Klaus-Michael Machens mit seinen Mitarbeitern mit viel Detailliebe und Sachverstand an innovativen Konzepten herumtüftelte. Das ging sogar soweit, dass man sich für den Veranstaltungsraum im Dschungelpalast indische Künstler einlud, die bei der Ausgestaltung mitwirkten. Oft genug wurden ganz pragmatisch die Kinder der Zoomitarbeiter mit einbezogen.

Einzigartig sind bei Yukon-Bay die Meerwasserbesalzungsanlage oder Details, wie hinter dem Eisbärengehege ein meterhoher Zaun vermieden wurde. - Denn Eisbären sind gefährliche Raubtiere, die nicht entweichen dürfen. Der Höhepunkte am Hannoverschen Erlebnis-Zoo waren 2010 und 2011 Besucherrekorde von jährlich etwa 1,6 Mio. Besuchern. Die Erlebniswelt „Yukon Bay“ war in Betrieb gegangen. Das Gastronomiekonzept mit hochwertigen Nahrungsmitteln aus der Region wurde 2011 prämiert (Gastropodium Award).

Den Stecker zum Thema Kreativität hat dann der Zoo-Aufsichtsrats-Chef und Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) persönlich gezogen, bei einer rot-grünen Mehrheit im Zoo-Aufsichtsrat. Machens wurde fristlos entlassen. Scheinbar in Nacht- und Nebelaktionen waren schwere Vorwürfe gegen Machens konstruiert worden. Entgegen ersten Ankündigungen wurde Strafanzeige gegen Machens gestellt. Sowohl die Staatsanwaltschaft in Hannover, aber erneut die Generalstaatsanwaltschaft in Celle (auf Antrag des Zoos und Veranlassung des Zoo-Aufsichtsratschefs) sahen keinen Grund ein Strafverfahren gegen Maschens einzuleiten. Die fristlose Kündigung hatte vor dem Landgericht Hannover keinen Bestand hatte. Der Zoo ging auf Veranlassung seines Aufsichtsratschefs in die Revision.

Eine Mediation vor dem Oberlandesgericht in Celle brachte eine Einigung. Beide Parteien, also Machens und der Zoo vereinbarten Stillschweigen. Sofern das nach der unrechtmäßigen Kündigung ausstehende Gehalt an Machens und Abfindungen gezahlt wurden, könnte der Schaden für den Zoo in sechsstelliger Euro-Höhe gelegen haben. Auch das ist Geld, das dem Zoo unnötig verloren gegangen ist.

Der Blick für Details ging mit der neuen Geschäftsführung scheinbar verloren.

Im Jahr 2011 stand der Erlebnis-Zoo nun ohne Zoochef da. Eilig wurde der kaufmännische Leiter nicht etwa nur kommissarisch sondern dauerhaft als neuer Zoochef berufen. Zu kritisieren ist, dass die ohnehin Ende 2011 anstehende Nachfolgereglung für Klaus-Michael Machens nun übereilt und ohne Ausschreibung erfolgte. In seinem ersten Interview sagte der neue Zoo-Chef, dass er am Wochenende gerne seine Ruhe außerhalb des Zoos habe. Das war bei seinem geschassten Vorgänger undenkbar. Wer am Wochenende in den Zoo ging hat oft den Zoochef Machens gesehen.

Es folgten nun wenige kreative Ideen. Als dann Mitte 2012 die Besucherzahlen rückläufig waren, wurde das auf das schlechte Wetter geschoben, was in diesem Jahr wieder als Argument hervorgekramt wird. Es wurde erwogen, die Wege im Zoo zu überdachen. Was für ein Unsinn, wenn man bedenkt, mit welchem Spaß gut eingepackte Kinder bei Regenwetter im Zoo von Pfütze zu Pfütze springen.

„Ein Zoo ist komplexer als eine Schuhproduktion!“ - Wirklich?

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An dem Regionspräsidenten unsere Empfehlung 2012: "Schuster bleib bei deinen Leisten!
2012 stellte dann der Zoo-Aufsichtsratsvorsitzenden Hauke Jagau (SPD) fest: „Ein Zoo ist komplexer als eine Schuhproduktion!“ Im Herbst 2012 wurden mit dieser Begründung die eintrittspreise erhöht und hieß es in der HAZ „Zoo sucht Geschäftsführer mit Visionen.“. Ein zweiter Geschäftsführer wurde berufen. Aber Visionen hat er bisher auch nicht gezeigt. Sinkende Besucherzahlen bleiben bis heute das Problem. Großartig seit 2011 angekündigte sogenannte Masterpläne wurden mehrfach verschoben. Einen wirklich visionären Masterplan sehe ich bis heute nicht.

Dafür, dass ein Zoo-Besuch nicht ganz billig ist, wurde von Besuchern beklagt, dass an einem Freitag Nachmittag 2014 bis hin zu „Mullewapp“ alle Restaurants geschlossen waren. Bei „Mullewapp“ gab es dann altes Popcorn, das also nicht wie früher üblich frisch zubereitet wurde. Auch die Gastronomie hat aus Sparzwängen nicht mehr die Qualität, für die sie noch 2011 prämiert wurde. Eltern wissen, dass schon die kleinsten Kunden auch hier recht anspruchsvoll sind.

Wenig kundenfreundlich: Die „Abo-Falle“.

Langjährige Dauerkartenkunden, wunderten sich, dass sie ihre abgelaufene Zoo-Karte plötzlich nicht mehr im Internet verlängern konnten. Diese kundenfreundliche Lösung haben Viele noch wenige Minuten vor einem nächsten Besuch genutzt. Jetzt verbleibt nur das, was als „Abo-Falle“ kritisiert wird.

Dauerkarten gibt es nicht mehr online.

Man kann Dauerkarten an der Zookasse mit einer jährlich automatischen Verlängerung abschließen. Alternativ gibt es am Zoo-Eingang erhältliche, komplett neue Jahresarten die sich nicht automatisch verlängern. Da man nicht unbedingt über einen Zeitraum von zwei Jahren abschätzen kann, ob bei größer werdenden Kindern der Zoo ein Jahr später noch interessant ist, haben viele Familien die automatische Verlängerung abgelehnt.

Damit ergibt sich aber nach Ablauf der Jahreskarten eine Barriere für die Verlängerung, weil man jedes Mal umständlich neue Karten am Zoo-Eingang beantragen muss. Gegenüber dem Internet hat man zu viel Zeit, auf dem Weg in Richtung Zoo nachzudenken, ob man wirklich so viel Geld ausgeben möchte.

Der Strategie, Mehreinnahmen jeweils für ein Jahr über diejenigen Familien zu beziehen, die eine rechtzeitige Kündigung versäumt haben, steht eine sicher sinkende, spontane Bereitschaft der Zookunden gegenüber, überhaupt Jahreskarten zu kaufen. Die nach wie vor vorhandenen Defizite deuten darauf hin, dass die „Abo-Falle“ - neben einem Image-Schaden - nichts gebracht hat.

Keine echten Innovationen im Zoo seit 2011.

Im zoologischen Bereich, also in den Erlebniswelten vermisst man seit 2011 echte Innovationen. Es scheint der Blick für die Details verloren gegangen zu sein. Die Liebe zum Detail ist aber das, was Kinder anspricht. Wenn Kinder etwas besonders anspricht, sind ihre Eltern auch bereit, angemessene Preise zu zahlen.

An die Wand gefahren: In Zukunft Videolandschaften (Diorama) oder Erlebniswelten mit echten Tieren als besondere Attraktionen?

Neben einer einmaligen wundersamen Erfolgsmeldung über gestiegene Besucherzahlen, kurz vor der letzten Regionspräsidentenwahl, geht der Trend seit Jahren eher nach unten. Damit bestätigen sich die auf unserer Webseite seit 2011 berfürchteten Prognosen. Selbst das diesjährige 150-jährige Jubiläum des Zoos verlief bisher weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Das hätte es früher so nicht gegeben.

Die nach der jüngeren Historie übliche Konsequenz, einen weiteren Geschäftsführer zu berufen, wird sich der Zoo nicht mehr leisten können. Das macht auch keinen Sinn. Nachdem Besucherzahlen rückläufig sind, muss der Zoo unbedingt eine neue, lukrative Attraktion entwickeln. Weil Bildprojektionssysteme nach der Investition nur etwas Strom und kein teures Futter brauchen, wurde scheinbar die Idee des über 30 m hohen Turmes mit Landschafts-Dioramen entwickelt.

Man kann selbstverständlich nicht ausschließen, dass für ein paar Jahre damit gutes Geld verdient wird, was der Zoo auch dringend braucht. Ein zusätzlicher Eintrittspreis ist ein Bruch des bisherigen Konzepts, nach dem alle Bereiche des Zoos mit der Eintrittskarte betreten werden können. Zusätzliche Kosten sind gerade für Dauerkarteninhaber unattraktiv.

Personelle Konsequenzen bevor es zu spät ist.

2011 war das Jahr der Jagau-Mobbing-Affäre gegen den damaligen Zoochef Klaus Michael-Machens. Nachdem dieser geschasst wurde, hat Zoo-Ausfsichtrsratschef Jagau (SPD) den damaligen kaufmännischen Direktor Frank Werner ohne Ausschreibung zum neuen Zoochef ernannt und den Posten nicht ausgefüllt. Als Bauernopfer musste er nun gehen. Ein wichtigerer Schritt ist jetzt aber der Rücktritt von Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) vom Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden des Zoos geboten. Herr Jagau trägt die Verantwortung für fatale Fehlentscheidungen in der Besetzung der Zoo-Geschäftsführung und den nachfolgenden Problemen.

Nur eine Rückbesinnung auf die Stärken wird den Zoo aus der Misere führen!

Wichtig ist, der Zoo seine Investitionen auf seine Stärken, also den zoologischen Teil, aber auch auf die bis vor kurzem noch herausragende Gastronomie, konzentriert. Nur das kann langfristig zu einer Verbesserung der Situation führen. Dass es funktioniert, hat die Zeit bis 2011 gezeigt. Mit der aktuellen Geschäftsführung und dem rot-grün dominierten Aufsichtsrat und insbesondere in der Verantwortung durch den Zoo-Aufsichtsratschef und Regionspräsidenten Hauke Jagau (SPD) wird der Abwärtstrend nicht dauerhaft aufgehalten. Nicht nur für die Besucher unseres wunderschönen Zoos ist das Schade. Es muss auch angesichts des erkennbaren Schlingerkurses für die Mitarbeiter katastrophal demotivierend und extrem belastend sein. Auch das ist eine schlechte Basis für eine Entwicklung zum Besseren.

Kommunalwahlen 2016 - Chance für Verbesserungen!

Der Zoo ist eine tolle Erlebnislandschaft, die begeistert. Sobald wieder dem wichtigsten Kundenklientel, den Kindern, mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, wird es mit dem Zoo wieder aufwärts gehen. Auch muss dder Zoo preiswerter werden. Er muss seinem hohen Eintrittspreis wieder mehr wert werden.

Im diesem Jahr gibt es Kommunalwahlen. Sie können mit Ihrer Stimme für die CDU gegen den Abwärtstrend wirken. Wichtige Unternehmen der Region Hannover, wie der Zoo, das Regionsklinikum oder der Abfallentsorger aha befinden sich in zunehmenden Problemzonen. Zu verantworten haben das die bisherigen rot-grüne Mehrheiten.

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